Sankt Augustin, Dezember 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie gehören zu den Bürgern in Deutschland, denen die deutsche Sprache und Kultur nicht gleich­gültig ist und die alle Bemühungen zu ihrer Pflege und positiven Entwicklung nach Kräften unter­stützen. Das verdient Dank und Anerkennung, weil Sprache und Kultur grundlegend für die Identität eines Menschen sind. Der VDA hat sich dieser Aufgabe verschrieben, weil besonders bei den deutschen Minderheiten im Ausland wegen ihrer anderen Lebenssituation die Gefahr besteht, dass ihre Angehörigen ihre muttersprachliche und kulturelle Identität verlieren.

Wie in allen Jahren zuvor hat der VDA auch im zu Ende gehenden Jahr seine Projekte wie Schü­leraus­tausch, Förderung der Kindergartenarbeit und Deutschlehrer-Ausbil­dung, Chor­leiterseminare und Unterstützung deutschsprachiger Medien und andere Projekte überall den kulturellen Anliegen unserer deutschen Landsleute im Ausland gewidmet. Anlässlich des 20. Jahrestags des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags, der in diesem Jahr be­gan­gen wurde, wird der VDA sein Au­genmerk vor allem auf die Lage der deutschen Volksgruppe im Polen richten, wo es auch 20 Jahre nach Abschluss des Vertrags noch viel zu tun gibt.

Sylwia Michala, eine junge Deutsche aus Schlesien, hatte schon 2008 auf der Mitgliederver­sammlung des VDA in Dresden in einem beeindru-ckenden Vortrag auf die Not­wendigkeit des Aufbaus eines Schulwesens hin­gewiesen, in dem die Kinder aus Familien, die sich zur der deutschen Minderheit in Polen zählen, ihre deutsche Muttersprache erlernen können. Das Kindergarten- und Schulprojekt „Pro Liberis Silesiae“ in Raschau bei Oppeln hat hier Modellcharakter für zweisprachige Bildungseinrichtungen in diesem Bereich, die in eigener Trägerschaft der Deut­schen stehen.

Kinder und ihre Erzieherinnen im zweisprachigen Kindergarten in Raschau / Oppeln in OberschlesienDazu möchte auch der VDA mit seinen Projekten beitra­gen, und dazu bitten wir erneut um Ihre Spende, ohne die das Erreichen einer angestrebten  Situation für die Deutschen in Schlesien nicht möglich wäre. Für Ihre Hilfsbereitschaft möchten wir Ihnen herzlich danken.

Mit den besten Wünschen für ein besinnliches Weihnachtsfest und herzlichen Grüßen

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Koschyk, MdB                            Peter Iver Johannsen

Bundesvorsitzender                             Verwaltungsratsvorsitzender           

 

 VDA-Spendenkonto:

 VDA – Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland e. V.

Deutsche Bank Bonn

Konto-Nr.: 0398990, BLZ: 380 700 59

 

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