Globus 3/2005 - Inhalt


Editorial

Aktuelles
Gerhard Müller: 13. Sängerfest in Australien
VDA-Tagung in Mecklenburg-Vorpommern

Minderheiten
Mit der historischen Straßenbahn durch Danzig

Im Blickpunkt: Deutsche in Chile
Frank Schüttig: "Wir werden ehrliche, arbeitsame Chilenen sein..."
Interview mit Chiles Botschafter in Berlin, Dr. Mario Fernández
Klaus Rudek: Deutsche Pädagogik in Chile und deutschchilenische Bildungsarbeit 

Jugendaustausch
Am anderen Ende der Welt. Ein Erlebnisbericht aus Chile

Deutsche Sprache
Deutsche Sprachschulen in den USA
Interview mit Frau Dr. Renate von Ludanyi, Präsidentin der "German Language School Conference" in den USA

Medien
Götz-Martin Rosin: Zehn Jahre "Kaukasische Post"

Geschichtliches
Annette R. Hofmann: Deutsche Turnvereine in den USA

Bodo Bost: Schwaben in Palästina. Vor einem halben Jahrhundert verließen die letzten Palästinadeutschen, die Templer, Israel und siedelten sich in Australien an

Aus den Landesverbänden

Panorama

Leserbriefe

 

Editorial

Liebe GLOBUS-Leser,

wie Sie schon im Editorial der vorigen Ausgabe lesen konnten, habe ich am 1. Juli die Redaktion des GLOBUS übernommen. Ich freue mich sehr, Ihnen heute die erste von mir betreute Ausgabe unserer Zeitschrift in die Hand geben zu können. Die Arbeit daran hat mir viel Freude gemacht. Das liegt sicherlich daran, daß ich mich für die Deutschen im Ausland schon lange interessiere. Und daß ich immer auch eine ordentliche Portion Fernweh mit mir herumgetragen habe. Leider bot sich mir nie Gelegenheit, längere Zeit im Ausland zu verbringen. Ausleben konnte ich dieses Fernweh aber auf Reisen nach Südafrika und Namibia, nach Chile und Argentinien, nach Nordamerika und Südostasien, auf den Balkan und ins Baltikum. Überwiegend Regionen also, in denen deutsche Landsleute ansässig sind.

Diese Fahrten wurden wieder lebendig, als ich mir die Frage stellte, welches Thema ich in den Mittelpunkt "meiner" ersten GLOBUS-Ausgabe stellen könnte. Schließlich fiel die Wahl auf - Chile. Denn die Eindrücke, die ich auf meinen beiden Reisen in den Süden dieses Landes sammeln konnte, haben sich unvergeßlich eingeprägt. Erst die Deutschen hätten es geschafft, diesen bis dahin unwegsamen und wenig besiedelten Teil des südamerikanischen Landes zu erschließen, erklärt Chiles Botschafter in Berlin, Dr. Mario Fernández, im GLOBUS-Interview. Nach den Spaniern seien sie die wichtigste Einwanderergruppe in Chile. "Die Deutschen haben einen wichtigen Beitrag zur Entstehung unserer Nation geleistet", lautet das Fazit des Botschafters, der in Heidelberg studiert hat. Wie sich der deutsche Einfluß im chilenischen Schulwesen niedergeschlagen hat, schildert für uns der langjährige Direktor der Deutschen Schule Santiago, Klaus Rudek. Marina Klapperich berichtet über ihre Erlebnisse als Austauschschülerin "Am anderen Ende der Welt".

Wer in den USA Deutsch lernen möchte, kann das in einer der privaten Samstagsschulen tun. Wie finanzieren sich diese Schulen? Woher kommen die Schüler? Was sind ihre Motive? Wir sprachen darüber mit Frau Dr. Renate von Ludanyi, Präsidentin der "German Language School Conference", der fast drei Dutzend Schulen angehören. Die deutsche Sprache im Ausland, verlangt die Präsidentin, brauche eine "bessere Finanzierung, eine bessere Lobby und bessere Reklame". Doch sei sie für die Zukunft optimistisch, "denn die Vorschulklassen und Kindergärten der deutschen Sprachschulen sind so voll wie noch nie". Lesen Sie das GLOBUS-Interview mit Dr. Renate von Ludanyi ab Seite ...

Stromausfälle scheinen in der georgischen Hauptstadt Tiflis keine Seltenheit zu sein. Welche Schwierigkeiten eine deutsche Zeitung im Kaukasus sonst noch hat, erfahren Sie aus dem Beitrag unseres Autors Götz-Martin Rosin. Anette R. Hofmann erzählt die Geschichte der deutschen Turnvereine in den USA, in denen nicht nur geturnt, sondern auch deutsches Kulturgut gepflegt wurde. Ihren Höhepunkt hatten sie in den 1890er Jahren, als im nordamerikanischen Turnerbund über 300 Vereine mit ungefähr 40.000 Mitgliedern organisiert waren ... Ebenfalls ans Herz legen möchte ich Ihnen die interessante Abhandlung über die Templer in Palästina, die Bodo Bost für den GLOBUS recherchiert und aufgezeichnet hat. Die freikirchliche Gruppe entstammte der pietistischen Bewegung innerhalb der lutherischen Kirche in Süddeutschland und fand im heutigen Israel vorübergehend eine neue Heimat.

Mir bleibt noch, Ihnen eine anregende und interessante Lektüre zu wünschen. Bitte lassen Sie uns wissen, wie Ihnen der GLOBUS gefällt. Was können wir künftig noch besser machen?

Herzlichst Ihr
Frank Schüttig
Chefredakteur

 

Wir werden ehrliche, arbeitsame Chilenen sein...". Deutsche Einwanderer in Chile

Unter den heute 15 Millionen Einwohnern Chiles leben rund 200.000 Nachfahren deutscher Einwanderer. Der erste, der den Boden des südamerikanischen Landes betrat, soll der Zimmermann, Artillerieoffizier und Abenteurer Barthel Blümlein aus Nürnberg gewesen sein. Blümlein focht zusammen mit den spanischen Eroberern unter Pedro de Valdivia, stieß 1541 ins Landesinnere vor und heiratete die Tochter des Aurakanerhäuptlings Talegente von Santiago. Peter Lisperger, Feldhauptmann aus Worms und später reichster Mann Chiles, ehelichte Blümleins Tochter Agueda (Agathe), die zur Ahnfrau berühmter chilenischer Geschlechter wurde. (Einer der Nachfahren war der spätere chilenische Staatspräsident Manuel Montt.) Im 17. und 18. Jahrhundert missionierten deutsche Jesuiten die indianische Urbevölkerung und bauten die ersten Schulen. Nachdem Chile 1818 unter Bernardo O’Higgins seine Unabhängigkeit errungen hatte, eröffnete 1822 das Hamburger Handelshaus "Schütte, Post u. Co." die erste deutsche Niederlassung in Valparaiso. 1838 gründeten deutsche Kaufleute in der Hafenstadt den ersten Deutschen Verein in Chile, der schnell zum gesellschaftlichen Mittelpunkt von Valparaiso avancierte.

Deutsche Bauern am Lllanquihue-See

Zum Siedlungsgebiet der Deutschen aber wurde der Süden des Landes, das klimatisch gemäßigte, an Landschaften in Süddeutschland erinnernde Gebiet um den Lllanquihue-See und Orte wie Valdivia, Osorno und Puerto Montt. Der Seemann und Forscher Bernhard Philippi, geboren 1811 in Charlottenburg, war erstmals 1831 mit einem Schiff, das sich auf einer Weltumseglung befand, in Valparaiso vor Anker gegangen. Chile begeisterte Philippi so sehr, dass er wenige Jahre später zurückkehrte. 1842 erkundete er von Puerto Montt aus die Region um den am Fuße des Vulkans Osorno gelegenen Lllanquihue-See, von dessen Existenz ihm Eingeborene erzählt hatten. Für sie galt der "Teufelssee" seit einem Vulkanausbruch, der viele Opfer gefordert hatte, als verrufen. Der Pionier empfahl das Gebiet trotzdem für die Besiedlung mit Bauern aus Deutschland und wurde wenige Jahre später von Chiles Regierung mit der Anwerbung von deutschen Auswanderern beauftragt. Nach Brasilien und Venezuela war Chile damit der dritte südamerikanische Staat, der Deutsche einlud, unerschlossene Gebiete wie die "Frontera", Chiles südliche Grenzregion, urbar zu machen.

Die bäuerlichen Kolonisten – als erste kamen Schwaben, Sachsen und Schlesier – begannen 1852 den sumpfigen Urwald rund um den See zu roden und nahmen das bis dahin unwegsame und kaum besiedelte Land unter den Pflug. Der Anfang war hart: "Nach vierstündiger Entfernung von Osorno verließen wir das kultivierte Terrain und drangen in den Urwald ein. In der ersten Zeit passierten wir noch einige Viehhirtenwohnungen, dann konnten wir aber nur noch Vieh- und Indianerpfade benutzen, die sich an Abhängen, durch Sümpfe und Täler schlängelten und uns am Ende des zweiten Tages an den Rand des prachtvollen Sees, von der Größe des Bodensees, brachten. Bei einem mächtigen Feuer schlugen wir unser Nachtlager auf", heißt es in einem Erlebnisbericht (zit. nach: K. Ilg, Das Deutschtum in Chile und Argentinien, Wien 1982). Unter den Kolonisten waren auch Zillertaler Familien, die ihre Tiroler Heimat wegen ihres protestantischen Glaubens hatten verlassen müssen. Preußens König hatte den Zillertalern in Erdmannsdorf im schlesischen Riesengebirge Aufnahme gewährt. Doch als sie von Philippis Offerte hörten, schlossen sie sich den Auswanderern nach Südchile an, rodeten Land und begannen mit dem Ackerbau. Auf einem Grabstein am See heißt es (zit. nach Ilg, 1982):
"Als Kind in Tirolens Bergesluft
als Jungfrau in Schlesiens Blütenduft
unter Kindern und Enkeln am stillen See
fand sie Ruhe im Lande Llanquihue."

Angebaut wurde vor allem Getreide. (Heute ist das Gebiet Chiles "Kornkammer".) Saatgut und Zuchtvieh führte man zum Teil aus Deutschland ein. Zu Mittelpunkten der verstreut liegenden Höfe der "Seebauern" am Lllanquihue entwickelten sich die Orte Frutillar und Puerto Varas. In Frutillar entstanden das erste Handelshaus der Seekolonie, ein deutscher Verein, eine deutsche Schule und eine protestantische Pfarre, die bis heute für das Seengebiet zuständig ist. Bernhard Philippi war es nicht mehr vergönnt, das Ergebnis seiner Bemühungen mitzuerleben. Zum Dank für seine rastlose Arbeit wurde er von der chilenischen Regierung zum Gouverneur von Feuerland ernannt, dort aber mit seinen Begleitern von aufständischen Eingeborenen in seinem Zelt erschlagen.

Karl Anwandter in Valdivia

Am 13. November 1850 traf das deutsche Auswandererschiff "Hermann" aus Hamburg kommend im Hafen von Valdivia ein. Der Wortführer der Ankömmlinge, die der "Deutsche Auswandererverein" in Stuttgart angeworben hatte, hieß Karl Anwandter und stammte aus Luckenwalde südlich von Berlin. Anwandter war ausgebildeter Apotheker, Bürgermeister von Calau in der Niederlausitz und preußischer Landtagsabgeordneter. Er gehörte zu den "1848ern", die nach der gescheiterten Revolution in Deutschland ein Land suchten, in dem sie ihre Vorstellungen von Freiheit verwirklichen konnten. Chile war zu dieser Zeit der einzige südamerikanische Staat, der die von ihnen geforderten Rechte garantierte. Im Gegenzug sicherten die Deutschen ihrer neuen Heimat unbedingte Loyalität zu. Berühmt wurde der "Eid der deutschen Einwanderer", das "Anwandter-Gelöbnis", das er nach der Ankunft sprach:

"Wir werden ehrliche, arbeitsame Chilenen sein, wie nur der Beste unter ihnen es sein kann. Wir werden unser Adoptivvaterland mit der Entschlossenheit und Tatkraft eines Mannes verteidigen, der sein Vaterland, seine Familie und seine Interessen verteidigt."

Die arbeitsamen Deutschen fanden in Valdivia schnell Beschäftigung und gutes Einkommen als Zimmerleute, Tischler, Schmiede, Schuhmacher, Bäcker und Schneider. In der Stadt, die 1831 bei einem Erdbeben beinahe vollständig zerstört worden war, gab es viel zu tun. Anwandter selbst eröffnete, wie früher in Calau, wieder eine Apotheke. Außerdem gründete er eine Brauerei, die zur größten und berühmtesten in Südchile werden sollte. Valdivia, die deutscheste Stadt Chiles, entwickelte sich zu einer blühenden Handels- und Industriestadt, in der sich die Einwanderer sehr wohl fühlten. Erst nach der Eröffnung des Panamakanals, der den Handel Chiles mit Europa empfindlich verringerte, ging es mit Valdivia wieder abwärts. 1964 wurde die Stadt von einem verheerenden Erdbeben erschüttert, bei dem von 37 Industriebetrieben nur zwei erhalten blieben. Anwandters "Weißes Haus" aus Holz blieb stehen und ist heute ein Museum.

Über den Süden hinaus

Der wachsende Wohlstand vieler Deutschchilenen und der Bau der Nord-Süd-Eisenbahn von Santiago nach Temuco und weiter nach Puerto Montt erleichterten die Verbindungen nach Mittelchile und besonders in die Hauptstadt Santiago. 1896 immatrikulierten sich die ersten deutschen Studenten an der Universität in Santiago, im gleichen Jahr wurde die bis heute bestehende deutsche Burschenschaft gegründet. Deutsche Lehrer und Wissenschaftler kamen nach Chile, deutsche Professoren begannen ihre Tätigkeit an chilenischen Hochschulen. Der im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 ausgezeichnete Artillerieoffizier und spätere General Emil Körner wurde nach Santiago eingeladen, um das chilenische Heer nach deutschem Vorbild aufzubauen. General Körner rief die chilenische Kriegsakademie ins Leben, an der auch Offiziere aus den südamerikanischen Nachbarländern ausgebildet werden. Zu den Deutschen Vereinen, die in vielen Städten gegründet wurden, kamen Gesangs- , Frauen- und Turnvereine, Freiwillige Feuerwehren und Chöre. 1924 folgte der "Deutsche Andenverein", der enge Kontakte zum Deutschen und Österreichischen Alpenverein pflegt. Seit 1938 erscheint die bis heute bestehende deutsche Zeitschrift "Condor". Die Deutschen Schulen erfreuen sich eines ausgezeichneten Rufes. (Lesen Sie dazu auch unseren Beitrag von Klaus Rudek, Direktor der Deutschen Schule Santiago a. D.).

Bis heute existieren eine große Anzahl von deutschen Vereinen und Einrichtungen. Diese sind jedoch teilweise spanischsprachig. Evangelische Gottesdienste werden in den Kirchen der "Seengemeinde" am Llanquihue immer noch mehrere Male im Monat auf Deutsch abgehalten, jedoch stoßen diese auf Sprachprobleme unter der Jugend. Deutschsprachige Radioprogramme unterstützen die Bemühungen um die Pflege der deutschen Sprache. Der Deutsch-Chilenische Bund" (DCB) ist die Dachorganisation der Deutschchilenen, das "Emil-Held-Archiv" in Santiago betreibt historische Forschungen zur Geschichte der Deutschen. Die traditionsreichen Deutschen Schulen nehmen eine Spitzenstellung im chilenischen Schulsystem ein und genießen hohes Ansehen. Die Deutsche Schule Osorno feierte im Oktober 2004 ihren 150. Geburtstag und ist damit die die älteste heute noch bestehende deutsche Schule in Lateinamerika. (Von den 23 Schulen verfügt allerdings nur noch die Deutsche Schule in Santiago über einen durchgehenden muttersprachlichen Zweig.) Die Deutschen Schulen werden landesweit von ca. 15.000 Schülern besucht. Es bestehen zahlreiche Kontakte nach Deutschland, viele Schüler der deutschen Schulen gehen im Rahmen des Schüleraustauschs oder zum Studium nach Deutschland.

Die Chilenen schätzen den Beitrag der Deutschen zur Entwicklung ihres Landes hoch. "Sie und ihre Nachkommen machen einen der wertvollsten Elemente unseres Volkes aus, wegen ihres Talentes, ihrer Arbeitskraft, ihrer Gebräuche und ihres Charakters. Sie haben zwei unserer schönsten Provinzen in blühende Landschaften verwandelt", heißt es in einem chilenischen Geographie-Schulbuch.
                                                                                                      Frank Schüttig

 

Deutsche Sprachschulen in den USA

Private deutsche Sprachschulen in den USA unterrichten landesweit ca. 5000 Schüler. Das Angebot ist vielfältig und die Lehrer sind meist Muttersprachler. Ermöglicht wird das vor allem durch die enge Zusammenarbeit mit der "German Language School Conference" (GLSC). Diese 1978 von Schulen in New York, New Jersey, Connecticut, Pennsylvania und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Generalkonsulat in New York gegründete Organisation leistet nicht nur organisatorische, sondern auch fachliche Hilfe und dient als Verbindungsglied zwischen amerikanischen Sprachschulen und deutschen Institutionen. So werden spezielle Austauschprogramme für amerikanische Schüler nach Deutschland sowie in die deutschsprachige Schweiz angeboten.

Mehrere Schulen erhalten finanzielle Unterstützung aus Deutschland, doch reichen diese Mittel nicht aus, um den Schulhaushalt zu finanzieren. So wird ein Schulgeld erhoben und die Schuladministration in ehrenamtlicher Arbeit von den Eltern getragen. Der Aufwand lohnt sich: Deutsche Sprachschulen in den USA sind nicht nur wichtige Zubringerschulen für einen späteren Highschool, College- oder Universitäts-Abschluss, sondern auch die einzigen professionell geleiteten Schulen in den USA, die im Kindesalter eine wichtige emotionale Weichenstellung in Hinblick auf die weitere Schulbildung geben können. So werden Kenntnisse und Werte vermittelt, die im späteren obligatorischen Sprachunterricht nicht mehr in dieser Form übermittelt werden können. Zudem sind Arbeitsbedingungen vorhanden, die man an staatlichen Schulen oft vermisst: die größten Schulen haben 300 Schüler, kleinere hingegen zählen nur 50. Der deutsche Sprachunterricht, der an 30 Unterrichtstagen im Jahr meist an Samstagen stattfindet, kann mit verschiedenen Diplomen wie das Deutsche Sprachdiplom 1 und 2 abgeschlossen werden.

Weitere Informationen findet man unter: www.germanschools.org

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